Geschichte

Die Gemeinschaftsgrundschule Birkenpfad in Arnsberg-Süd nahm zu Beginn des Schuljahres 1995/96 mit der Einschulung von 30 Kindern ihre Arbeit auf.

Steigende Schülerzahlen und dadurch bedingt eine beengte Raumsituation an der Norbertus- und Adolf-Sauer-Schule, aber auch die baulichen und bevölkerungspolitischen Entwicklungen in Arnsberg-Süd (z.B. Erschließung des Neubaugebietes „Jägerkaserne“) hatten zu der Überlegung geführt, ein ortsnahes Grundschulangebot für diesen Stadtteil zu schaffen.

Am 14.12.1994 beschloss der Rat den Ankauf der ehemaligen belgischen Schule am Birkenpfad (Baujahr 1954), die bis zum Schuljahresbeginn 1995/96 umfassend renoviert wurde. Im 1. Halbjahr 1998 wurde zudem ein Anbau mit zwei Klassenräumen und einem Gruppenraum erstellt.

Seitdem wuchs die Schule kontinuierlich an, so dass sie über Jahre hinweg als zweizügige Grundschule geführt wurde.

Aufgrund des demografischen Wandels und der damit verbundenen sinkenden Schülerzahlen konnte jedoch seit dem Schuljahr 2010/2011 jeweils nur noch eine erste Klasse eingeschult werden. Damit war die Birkenpfadschule ab dem Schuljahr 2013/2014 einzügig. Daher wurde die Birkenpfadschule im Sommer 2014 als eigenständige Schule aufgelöst. Seitdem wird sie als zweiter Standort des Grundschulverbundes Arnsberg-Neustadt weitergeführt. Dadurch soll auch weiterhin gewährleistet sein, dass Schülerinnen und Schüler dieses Stadtteils wohnortnah zur Schule gehen können. Trotz des Verbundes ist die Johannesschule weiterhin katholische Bekenntnisgrundschule, während der Standort Birkenpfadschule Gemeinschaftsgrundschule bleibt.