31.03.2017: Literaturtage am GSV JoBi

Im Rahmen der Arnsberger Literaturtage besuchten heute 3 Autoren und viele weitere ehrenamtliche "Vorleser" unseren GSV und lasen den Kindern aus ausgewählten Büchern vor. Jede Klasse erhielt so den Einblick in ein neues, interessantes Kinderbuch. Den Klassen 3c und 4c am Standort Birkenpfad las Gitta Edelman aus ihrem Buch "Ludwig und die Suche nach dem Geheimcode" vor. Ein spannendes Buch, bei dem Ludwig aus dem Jahre 1782 plötzlich beim Bonner Rosenmontagszug landet... Die Kinder hörten gespannt zu und durften auch der Autorin im Anschluss viele Fragen zur Arbeit als Autor stellen. Alle Kinder des GSV JoBi bedanken sich für diesen besonderen Lesetag! Autoren2 Autoren_1

28.03.2017: Ballturnier

Bereits vergangenen Freitag trugen die Kinder der Jahrgänge 1 und 2 ihr traditionelles Ballturnier aus. Eifrig waren alle Kinder dabei, ob auf dem Feld oder als Fans am Spielfeldrand. Die Siegerehrung steht noch aus, deshalb verraten wir natürlich auch hier noch nicht den Sieger..... Ballturnier1 IMG_9319 IMG_9322  

23.03.2017: Projekttage Kunst an JoBi

Einen ganzen Schultag widmeten sich die Kinder am GSV JoBi der Gestaltung von verschiedenen künstlerischen Projekten. Nicht nur zum Thema Frühling wurde gebastelt und gemalt, sondern auch Gemeinschaftsprojekte in Anlehnung an Escher gestaltet. Viele Ergebnisse verschönern nun die Fenster, die Klassenräume und die Flure und können so gerne bewundert werden. Hier nur eine kleine Auswahl......   IMG_1552Kunst4 FullSizeRender_Kunst1 FullSizeRenderKunst2 FullSizeRenderKunst3  

15.03.2017: Vorankündigung Elternabend Medienerziehung

Wir freuen uns, Ihnen schon einen Termin für einen Elterninformationsabend mitteilen zu können. Am Donnerstag, den 06.Juli2017 wird Herr Didam um 20 Uhr in die Aula der Johannesschule kommen und über rechtliche Fragen zur Nutzung von Internet, den Abschluss von Handyverträgen aber auch allgemein um die Gefahren, die von den neuen Medien für unsere Kinder ausgehen und was man dafür tun kann, um die Kinder davor zu schützen. Herr Didam ist Mitarbeiter der polizeilichen Beratungsstelle der Kreispolizei in Meschede. Wir würden uns freuen, Sie zahlreich an diesem Abend begrüßen zu können.  

13.03.2017: Informationen zur Medienerziehung

„Und dann haben die Mädchen YouTube geguckt, haben ein anderes Mädchen in den Wald gelockt und da mit einem Messer auf das andere Mädchen immer wieder eingestochen. Die waren gerade mal 12!“ Passiert ist der Fall in Wisconsin, in den USA 2014. Erzählt hat uns das ein Kind unserer Schule, Februar 2017.   Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte, viele Kinder haben mit solch schrecklichen Bildern noch nichts zu tun. Einige aber eben schon. Die meisten werden in den kommenden Jahren auf jeden Fall damit konfrontiert. Die Kinder erzählen untereinander von ihren Erfahrungen mit Computerspielen und der Internetnutzung, im Erzählkreis oder auch im Gespräch mit Lehrerinnen und Lehrern. Viele Kinder haben ein Handy. Viele von ihnen sind bei WhatsApp angemeldet. (Zur Erinnerung: WhatsApp ist ab 16 erlaubt!) Jungs sind gefährdeter als Mädchen was Gewaltdarstellungen angeht – Mädchen trifft es eher, wenn es um „Cybermobbing“ geht. Bevor Ihr Kind ein Handy bekommen hat, haben Sie das Kind stark gemacht, was Mobbing, was Bedrohungen angeht? Kinder erzählen auch von einschüchternden Kettenbriefen. „Ich habe einen Kettenbrief bekommen, in dem stand: Wenn du die Nachricht nicht an mind. 20 Personen schickst, bist du morgen tot. Ich konnte lange Zeit nicht mehr einschlafen. Das hat mich richtig fertig gemacht. Ich hatte nämlich keine 20 Kontakte.“ Für uns Erwachsene klingt das lächerlich. Kinder in diesem Alter aber stehen Todesängste aus! Sie können (noch) nicht unterscheiden zwischen Illusion und Wirklichkeit, auch wenn sie das von sich behaupten. Um unsere Kinder schützen zu können, müssen wir uns für die Themen unserer Kinder interessieren! Es ist uns deswegen ein starkes Anliegen, Sie über dieses Thema in Kenntnis zu setzen. Mit diesem Brief können wir allerdings lediglich informieren und Sie vielleicht für dieses Thema sensibilisieren, alles andere liegt ohnehin in Ihrer Verantwortung als Eltern. Kennen wir die Spiele der Kinder? Wissen wir eigentlich, was es für eine Kinderseele heißt, einen Kopfschuss bei „Call of Duty“ zu erleben und ihn vielleicht selbst auszuführen? Was macht es aus meinem Kind, wenn es so früh schon in „GTA 5“ einen Menschen foltern soll? Oder in die Rolle eines Meuchelmörders („Assassin‘s Creed“) schlüpft? Kann der heranreifende Verstand des Kindes immer unterscheiden zwischen Wahrheit und Fantasie? Geht so etwas spurlos an dem Kind vorbei? Ist „Das spielen doch alle“ eine gute Beruhigung für mich als Elternteil? Diese Fragen müssen wir uns alle stellen, wir als Lehrer, Sie als Eltern.   Fakt ist: (1) Das Spielen von gewalthaltigen elektronischen Spielen ist der stärkste Risikofaktor für Gewaltkriminalität. (2) Sowohl mediale wie reale Erfahrungen von aggressiven Emotionen, stellen die Hauptrisikofaktoren für Schülergewalt und Gewaltkriminalität dar. (3) Je häufiger Schüler während der Kindheit, also im Grundschulalter, Horror- und Gewaltfilme anschauen und je mehr sie sich mit gewalthaltigen elektronischen Spielen (Video- oder Computergewaltspiele) in der beginnenden Adoleszenz beschäftigen, umso höher ist ihre Gewalttätigkeit in der Schule und ihre Gewaltkriminalität im Alter von 14 Jahren.“* Seien Sie sich Ihrer Verantwortung bewusst. Schützen Sie Ihre Kinder! Setzen Sie klare Grenzen bei den Computerspielen (auch Altersgrenzen!!). Überlegen Sie, welche Inhalte (Nachrichten über Morde und Kriege etc.) im Internet/YouTube für das Kind geeignet sind. Sprechen Sie über WhatsApp und die Gefahren, die damit einhergehen, wenn es um Mobbing geht. Erklären Sie dem Kind, dass ein Chat nicht dafür geeignet ist, jemand Neues kennenzulernen und sich mit diesem zu treffen. Seien Sie aufmerksam, wenn das Kind sich zurückzieht, aggressiver Ihnen gegenüber auftritt oder es über häufige Albträume klagt. Das alles können nur Ratschläge von unserer Seite aus sein. Sie als Elternteil entscheiden über Ihr Kind, auch in der Frage, was diesem und seiner Seele zugemutet wird. Die mediale Welt stellt viele neue Anforderungen an unsere Kinder. Leider gibt es aber auch immer wieder neue „Gefahren“ durch die rasante Entwicklung der Unterhaltungstechnik. Das Beste, das wir tun können, ist, die Kinder zu unterstützen, sich für sie zu interessieren und sie auf gar keinen Fall damit alleine zu lassen. Wenn Sie Fragen haben, wir beraten Sie gerne! Sprechen Sie uns an. Wir organisieren gerade einen Elternabend zum Thema „Medienerziehung“. Wir informieren Sie sobald ein Termin feststeht. Mit freundlichen Grüßen gez. Marion Beine (Schulleitung) *nachzulesen in der Studie von Möller(Potsdam), Mößle (KFN-Hannover) und Hopf, Huber, Weiß (Tübingen, München, Stuttgart). Die Ergebnisse dieser Studie «Media Violence and Youth Violence» sind in der Zeitschrift «Journal of Media Psychology» (3/2008) erschienen.